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Meine Ahnen

Eine kurze Einleitung: Mein Name ist Doris Collier und ich stamme väterlicherseits aus einer Hugenottenfamilie, die vor etwa 330 Jahren als Refugiés nach Deutschland gekommen ist. Was sind Hugenotten? Hier definiert die Bibliothek für Hugenottengeschichte diesen Begriff.Ahnenforschung ist wirklich eine Wissenschaft für sich. Man muss sich erst einmal zurechtfinden. Wichtig ist es auch, eine entsprechende Such- und Vorgehensweise zu finden. Neben der Anfrage bei Standesämtern, die es ab 1874 gab, ist es für Zeiten davor notwendig, direkt in noch erhaltenen Kirchenbüchern oder sonstigen Quellen zu suchen.Erschwert wird das Auffinden von Originaldokumenten wie Einträgen in Geburts-, Tauf-, Heirats- oder Sterberegister dadurch, dass man zumindest einige Angaben zu der gesuchten Person wissen sollte, wie zum Beispiel den Wohnort, sonstige Daten von Anverwandten oder ein engmaschiges Zeitfenster. Ahnenforschung hat mich schon immer interessiert und so habe ich schon in jungen Jahren alle mündlich oder schriftlich überlieferten Informationen aus der Familie meines Vaters und meiner Mutter gesammelt. Auf diese Weise gelang es mir bzw. uns, denn mein Vater hatte auch schon gerne und erfolgreich recherchiert, die konkreten Daten einiger Familienmitglieder und Ahnen zu erfahren. Aber irgendwann waren die Informationen ausgeschöpft und die Zeit fehlte mir, dranzubleiben und weiterzumachen. Erst im Herbst 2017 habe ich den Faden wieder aufgenommen. Bei einem Besuch in Berlin ging ich in das dortige Evangelische Landeskirchenarchiv, um anhand der letzten verlässlichen Daten, die Spur zu weiteren Vorfahren, aber auch Nebenlinien aufzunehmen. Im Evangelischen Landeskirchenarchiv fand ich zu acht Personen aus unterschiedlichen Generationen und Verwandtschaftsgraden entsprechende Einträge in den auf Microfiche verfilmten Kirchenbüchern. Nicht ganz so einfach war dabei das Entziffern der handschriftlichen Aufzeichnungen in Sütterlin oder altdeutscher Schrift, aber es war ein unglaubliches Glücksgefühl den Namen meiner Ahnen zu finden.Gleichzeitig habe ich mich an das Hugenottenmuseum in Berlin gewandt und dort ebenfalls um Hilfe gebeten. Die dortigen Recherchen brachten als Ergebnis unseren Familienstammbaum Collier mit ca. 100 Personen datiert bis zum Jahr 1660. Das ging selbst über meine kühnsten Erwartungen hinaus.So habe ich nun auch in Verbindung mit der geschichtlichen Entwicklung sowie in Verbindung mit Recherchen anderer Ahnenforscher, Erkenntnisse über die Herkunft und die Wege der Familie Collier erhalten.Momentan bin ich dabei, das alles ein wenig zu sortieren und mit Hilfe eines genialen Softwareprogramms namens "Ahnenblatt" alles zu dokumentieren.Demnächst gibt es hier also den Stammbaum der Colliers bis zur achten Generation den sog. Obergroßeltern. Es bleibt spannend!

Die Hugenottenfamilie Collier